Imaginary Forces
Los Angeles
Das 1996 gegründete Studio agiert in allen Sparten medialen Designs. Allerdings bildet die Gestaltung von Filmtiteln die Spezialität des 80-köpfigen , interdisziplinären Teams, das direkt in Hollywood stationiert ist.
Obwohl es eine erkennbare Vorliebe für dunkle, drastische und dramatische Akzente gibt, können Imaginary Forces nicht auf eine durchgängige Stilistik festgelegt werden. Ihr gestalterisches Vokabular reicht von handschriftlichen Kritzeleien über illustrationsartige Zeichnungen bis zu jener rasanten Kinetik der Typographie, die Schrifttypen bis zur Auflösung in Abstraktion beschleunigt.
Nicht pure Demonstration des wachsenden Arseals an Spezialeffekten sondern die narrative Dimension des Genres „Filmtitel“steht im Mittelpunkt des enorm umfangreichen Œuvres. Mit den aktuellen software-technischen Möglichkeiten werden kurze, komprimierte Geschichten erzählt, die den Inhalt der jeweiligen Filme „in a nutshell“transportieren und gleichzeitig aus der Warte der Gestalter kommentieren.
Designer wie Imaginary Forces sind nicht nur von Anfang an in die Filmproduktion eingebunden sondern mutieren selbst zu Regisseuren komplexer Text-Bildgeschichten. Es verwundert daher nicht, dass ihre Arbeit zu einer regelrechten Renaissance der Gattung „Filmtitel“ geführt hat und weit darüberhinaus den gesamten Multimediasektor beeinflussen.

Ansichten des Beitrags und des Vortrags:




