Marius Watz mit Eric Johan Worse Eriksen
Oslo

Basierend auf einem eigens dafür programmierten Algorithmus visualisiert Marius Watz das Grundprinzip der Datenübertragung durch eine Sinus-welle, die er- unterstützt von Eric Johan Worse Eriksen- entlang der 16 Wände durch den Korridor der 3. Etage jagt, der sich durch diese Explosion an Farben und Formen optisch erweitert. Gleichzeitig markieren die beiden norwegischen Designer die vorgezeichnete Skalierung zusätzlich durch kleine Figuren, deren Position den Besuchern die Entfernung zu wichtigen Einrichtungen wie etwa den Notausgängen angibt.

Marius Watz
gehört zu den Pionieren und aktivsten Protagonisten jener neuen Sparte der Medienkunst, die auf generativen Software-Programmen beruht, die von den Künstlern selbst geschrieben werden. Während Watz in Ausstellungen und auf Festivals weltweit Anwendungsgebiete und Präsentationsformen für die diese tatsächlich "offenen Kunstwerke" testet, interessiert er sich gleichermassen für die theoretischen Implikationen dieses Agierens zwischen Automation und Autorenschaft, binärer Logik und künstlerischer Intention.

www.unlekker.net

Eric Johan Worse Eriksen
Im Gegensatz zu Watz versteht sich sein früherer kreativer Komplize Eric Johan Worse Eriksen nicht als Künstler, sondern als Designer, was allerdings keinen Abstrich an Anspruch bedeutet, den er als Senior Grafic Designer bei Skindesign souverän einlöst.

www.skin.no

3. Etage