Text-Pills
Eine Killer-Applikation die Leben retten kann
Für: Eigeninitiative
Datum: 2006
Ort: Wien
Das Projekt Text-Pills verbindet erprobte Telefonietechnologien mit den neuen gestalterischen Möglichkeiten der Gegenwart zu einem einfachen, praktischen Kommunikationsinstrument mit hohem sozialen Nutzen. Es handelt sich um zielgruppenspezifische Anwendungen des Short-Message Systems, die es Ärzten und Patienten erlauben, über das Massenmedium Mobiltelefon gezielt und effizient miteinander zu kommunizieren.
Text-Pills sind digitale Medikamente, die elektronisch abgegeben werden. Sie bieten keine Patentrezepte, sondern maßgeschneiderte mediale Dienstleistungen, die inhaltlich und gestalterisch genau auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Besonderes Potenzial besitzt dieser Dienst bei Krankheiten, deren Therapie ein hohes Maß an Regelmäßigkeit erfordert. Die verschiedenartigen Erinnerungsfunktionen der Text-Pills dienen der Compliance indem sie verhindern helfen, dass es zu unerwünschten Unterbrechungen in der Behandlung kommt.
Für die Realisierung dieses Projekts als einsatzfähiges Produkt wurde neben ersten gestalterischen Skizzen ein entsprechendes Geschäftsmodell entwickelt und bestehende Technologien adaptiert. Bisher scheitert die Umsetzung nicht am Bedarf, sondern an den rechtlichen Rahmenbedingungen, die für derartige Dienste in Österreich noch nicht geklärt sind.
Idee und Konzept: Liquid Frontiers (Wien)
Businessplan und Technologieentwicklung: Dirk Fahrenbruch und Claudia Nawroth (Köln)

Gestalter der Text Pills:

